ein Adenom ist letztlich nichts anderes als eine aus Darmschleimhaut entstandener gutartiger Tumor oder auch Polyp genannt. Weil einige der Polypen dazu neigen zu entarten also bösartig zu werden, entfernt man sie und führt sie einer gründlichen pathologischen Untersuchung zu.
Adenome mit Anteilen eines invasiven Karzinoms bezeichnet man als malignen Polypen [6]. Adenome werden weiter nach der Größe eingeteilt < cm; –2 cm; > 2 cm [7].
Die Diagnose einer IEN/Dysplasie bei CED und die Differenzierung einer DALM von einem sporadischen Adenom „adenomatous lesion“/ALM stellen immer noch Problemzonen in der GI-Pathologie dar. Die Abgrenzung einer IEN, insbesondere einer geringgradigen IEN, gegenüber den bei CED-typischen inflammatorisch-regeneratorischen.
Die Auswertung von 268 serratierten Adenomen aus der großen australischen Adenomstudie zeigte eine Rate an zytologischer Dysplasie von etwa 1/3. Sehr ähnliche endoskopische Kriterien wie bei den konventionellen flachen Adenomen nämlich Alter, Läsionsgröße und adenomartiges Aussehen hatten hier einen gewissen Vorhersagewert. b Bei einer Adenomgröße von mehr als 1 cm bzw. > = 3 Adenomen, bei tubulovillöser oder villöser Histologie und bei Adenomen mit hochgradiger intraepithelialer Neoplasie und histologisch bestätigter vollständiger Abtragung ist eine Kontrollkoloskopie nach 3 Jahren ausreichend.
Größere Polypen besitzen einen Kopf und einen Stiel. Am Kopf nicht am Stiel bilden sich Unregelmäßigkeiten der Schleimhaut, die als “Dysplasie” bezeichnet werden. Es entsteht ein Adenom. Der Polypenkopf hebt sich makroskopisch vom Stiel ab. Gehäuft findet man solche adenomatöse, dysplastische Polypen ab einem Alter von 45-50 Jahren. Intraepitheliale Neoplasien finden sich meist in Form umschriebener Läsionen und entsprechen dann Adenomen, selten auch assoziiert mit chronischen entzündlichen Dickdarmerkrankungen, vor allem Colitis ulcerosa. b Klassifikation der Karzinome. Nach der WHO-Klassifikation 2000 werden folgende histologische Typen unterschieden: Adenokarzinome.
Villöses Adenom - meist breitbasige Polypen mit Schleimbildung, die unter den Kolonpolypen die höchste Entartungsfrequenz aufweisen 10 % der Adenome 2.1 Lokalisation Etwa die Hälfte der Kolonpolypen sind im Rektum lokalisiert. Auf Grund des morphologischen bildes kann nicht sicher entschieden werden, in wie weit das Adenom komplett erfasst wurde. Ich bin etwas vor den Kopf geschlagen. Ich hatte im Juni eine stationäre Darmspiegelung, der eine ambulante im Februar folgte.